
Kinesiologie
Leben im Gleichgewicht.
Definition Kinesiologie DGAK (Text: Klaus Wienert):
Kinesiologie ist eine ganzheitliche Methode, die Gesundheit zu verbessern, Stress abzubauen, seine Leistungsfähigkeit zu erhöhen und Blockaden zu lösen....
EDU - Kinesiologie / Brain Gym®
Lernen, Denken, Kreativität und Intelligenz sind nicht nur Prozessabläufe des Gehirns, sondern des gesamten Körpers. Das erkannte der Pädagoge Dr. Paul Dennison schon in den 70er Jahren, "Bewegung ist das Tor zum Lernen" ist bis heute sein Motto. Er stellte spezielle Bewegungs- und Konzentrationsübungen zusamman die unter dem Namen Brain-Gym® inzwischen auf der ganzen Welt bekannt sind. Dennison sagt, durch die richtigen Bewegungen können Prozessabläufe des Denkens unterstützt und sogar gesteigert werden.
Die Forschungsarbeit von Dr. phil. Jochen Donczik und Dipl. Sozialpädagogin Ina Böcker belegt dies. ►DGAK Brain-Gym steigert kognitives Tempo
Brain-Gym ist geeignet für 'Groß und Klein' in der Schule, beim Sport, in der Arbeit ...
Integration frühkindlicher Reflexe
Lernprobleme lassen sich in einigen Fällen auf persistierende frühkindliche Reflexe zurückführen. Lesen Sie, warum das so ist:
Das Zentral-Nerven-System ist die Steuerzentrale für unseren Körper. Seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit bestimmt wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen und auf Lebensumstände, Herausforderungen und Stressoren reagieren.
Während der Entwicklung im Mutterleib und den ersten Lebensmonaten sind wir durch Reflexe geschützt. Diese unwillkürliche (entziehen sich der bewussten Kontrolle) Reaktionen auf Reize (hören, riechen, fühlen, sehen, … auch Schreckreaktionen z.B. bei Lageveränderung schreit das Baby – Moro-Reflex) sind wichtig, da wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der Lage sind rational zu denken und Situation zu bewerten und geeignete Handlungsstrategien zu entwickeln.
In dem Maß wie das Gehirn vernetzt und reift, reduziert sich die Notwendigkeit für die frühkindlichen Reflexe, diese werden zunehmend gehemmt und durch Haltungsreflexe aus höheren Gehirnarealen abgelöst.
Bleiben frühkindliche Reflexe jedoch über die übliche Zeit aktiv, ist der Körper dem ständigen Einfluss der unwillkürlicher Reaktionsmuster ausgesetzt. Es kommt zu einem inneren Kompetenzgerangel zwischen willentlicher motorischer Steuerung und unbewussten Bewegungsabläufen. Das unbewusste ist immer schneller.
Das Kind reagiert in Teilbereichen entweder übersensibel (beklagt sich Klassenzimmer sei es zu laut, Überempfindlich) oder auch unsensibel (bekommt bestimmte Informationen nicht mit, Kind ist unorganisiert).
Außerdem lernt das Kind die Automatisierung bestimmter Bewegungsabläufe erschwert (z.B. Handführung beim Schreiben oder Augenbewegung beim Lesen). Restreaktionen können einige, manchmal auch alle Funktionen der übergeordneten Gehirnareale sabotieren.
Diese Kinder verwenden enorme Energie darauf, Schwierigkeiten bei der willentlichen Steuerung ihres Körpers auszugleichen, indem sie auf eine Kompensationsstrategie zurück greifen (Blatt schräg vor sich hinlegen ► Lernblockaden, verkrampfte Stifthaltung).
Daraus ergeben sich massive Lern- und Verhaltensprobleme, die durch Trainieren und Üben der Kulturtechniken nicht veränderbar sind.
Über ein kinesiologisches Übung- und Bewegungs-Programm können die frühkindlichen Reflexe so integriert werden, dass eine natürliche Nachreifung erfolgt.
Befreite Bahnen für Wahrnehmung, Verhalten, Lernen und Denken.